Solarförderung
Solarenergie als regenerative Energie ist keine Zukunftsmusik mehr. Jedes Jahr sind zweistellige Wachstumsraten auf dem Solaranlagenmarkt zu verzeichnen. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein darüber zu stärken, dass
Solarenergie eine saubere Energieart ist, die hilft, Emissionen zu verringern (Stichwort
Co2-Ausstoß). Genauso wichtig ist jedoch auch die finanzielle Förderung dieser Anlagen, damit möglichst viele Menschen in der Lage sind, ihr Haus bzw. ihre Heizung entsprechend umzurüsten. Ein Ansporn ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000. Entsprechend dem EEG wird eine
Solarförderung für neu installierte
Solaranlagen jeweils für 20 Jahre gewährt. Diese Einspeisevergütung sinkt jedoch in jedem Jahr der Inbetriebnahme um 5%. Darüber hinaus wird
Solarstrom mit Geld aus dem laufenden Bundeshaushalt bezuschusst, damit er auf dem Strommarkt relativ erschwinglich ist bzw. bleibt. Die KfW-Bankengruppe fördert Solarstromanlagen auf Wohngebäuden durch das Programm „Solarstrom erzeugen“, indem günstigen Krediten zur Anschaffung vergeben werden. Das Programm löste 2003 das Vorgängerprogramm „100.000 Dächer-Solarstrom-Programm“ ab. Neuen Kredite werden auch im Rahmen des KfW-Umweltprogramms und des ERP-Umwelt-und-Energiesparprogramms vergeben. Das Programm 2Wärme aus erneuerbaren Energien in der Schule" fördert Schulen finanziell, die Solarstromanlagen auf ihr Schuldach installieren wollen. Wer angesichts der vielen Fördermöglichkeiten etwas die Übersicht verloren hat, dem sei diese Webseite empfohlen:
www.solarfoerderung.de. Hier können Sie nach der Eingabe einiger Kenndaten herausfinden, welche Fördermöglichkeiten Ihnen frei stehen und wie Sie diese am einfachsten beantragen können.